Archive for the ‘Social Media’ Category

4 Gründe warum Sie die Finger von Social Media lassen sollten

Juni 7, 2010


Kann es sich ein Unternehmen heute leisten NICHT mit Social Media zu arbeiten? Eine sehr berechtigte Frage und für Unternehmen eine KRITISCHE Frage.

Twitter, Facebook, LinkedIn, YouTube, Google Buzz, Foursquare, und viele mehr, die gerade erst auftauchen. Die Liste lässt sich beliebig verlängern!

“Wir haben doch schon eine Webseite. Reicht das nicht!?”

Haufenweise neue Wörter tauchen in Unserem Vokabular auf:blogs, fans, tweets, diggs, followers, usw. Ist das Alles wirklich notwendig?

VIELLEICHT NICHT. Schauen wir also einmal nach, warum man NICHT bei Social Media mitmischen sollte:

#1. Es ist lediglich eine Modeerscheinung

Tamagochi, Furbi, HulaHoop Reifen, Social Media. Alles war schnell populär und verschwand genauso schnell wieder wie es kam. Nur eine Frage der Zeit bis ein neuer Trand kommt und Social Media verdrängt. Verglichen mit den Veränderungen im Social Media Bereich verläuft die Verdopplung der Leistungsfähigkeit von Rechnerchips nach Moores Gesetz im Schneckentempo.

Versuchen Sie erst gar nicht mitzuhalten. Sobald Sie einen Teil verstanden haben, hängen Sie schon wieder hinterher.

#2. Man muss ein Computerfreak sein

“Ich habe es nicht mal geschafft die Uhr an meinem Videorekorder einzustellen, wie um Himmels Willen soll ich jetzt das lernen?”

So viel zu tun, und so wenig Zeit. Selbst für jüngere Generationen wird die Entwicklung langsam unüberschaubar. Man muss schon ein Genie sein, um das noch alles zu überblicken.

#3. Es ist ein digitales Schwarze Loch

Farmville, Mafia Wars, Restaurant City, Bejeweled, Texas Holdem, und so weiter. Wenn es so weitergeht bezahlen wir unsere Mitarbeiter nur noch dafür, dass sie die neueste Version von Minesweeper spielen!

Es wird wertvolle Zeit vergeudet, die Produktivität sinkt und unnötigen Wartezeiten machen solche Anwendungen unrentabel.Selbst wenn man versucht Social Media sinnvoll einzusetzen, wird man von der schieren Masse an Informationen überwältigt!

#4. Wir habe so schon mehr als genug zu tun

Den ganzen Tag nur auf einen Bildschirm zu starren kann nicht rentabel sein. Stattdessen sollten wir uns mit Klienten treffen, mit Kunden sprechen, mit Zulieferern verhandeln und unsere Wettbewerber bekämpfen. Nicht 140 Zeichen Nachrichten an unsere Follower schreiben!

“Ich kriege schon jeden Tag mehr Emails als ich bearbeiten kann. Und jetzt soll ich NOCH mehr Nachrichten beantworten?”

Die Argumente erscheinen vernünftig. Vermutlich sollten wir Social Media tatsächlich ignorieren und abwarten was passiert. Sollen sich doch andere damit herumschlagen. Es gibt ja ohnehin kein ROI.

Oder vielleicht doch?

Schauen wir uns die Argumente doch noch einmal etwas genauer an.

#1. Es ist lediglich eine Modeerscheinung

Wenn es sich tatsächlich nur um eine Modeerscheing handelt, hat es Social Media geschafft eine Menege wichtiger Leute reinzulegen.

Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge, nutzen von den 100 größten Unternehmen der Fortune 500 Liste 79% Twitter, Facebook, YouTube oder Firmen eigne Blogs zur Kommunikation. So unterschiedliche Unternehmen wie Sony, Starbucks, Best Buy, Ford Motor Company, GM, nutzen alle eine oder mehrerer Formen von Social Media.

Dies Firmen investieren Millionen Euro in ihre Online Präsenz und Social Media ist ein wichtiger Teil davon.

Hmmm. . . . vielleicht ist da doch etwas dran?

#2. Man muss ein Computerfreak sein

Wenn Sie tippen können (ob mit 10 Fingern oder weniger), können Sie sich auch mit Social Media beschäftigen.

Es gibt jede Menge Programme und Anwendungen, die Ihnen den Umgang mit Social Media erleichtern. TweetDeck, HootSuite, Seesmic und kontinuierliche Verbesserungen in den Social Media Anwendungen selbst ermöglichen es uns, schnell und einfach durch die Welt von Social Media zu navigieren. Sie müssen also nicht im Hexadezimalkode schreiben, um sich Social Media zu Nutzen zu machen.

Target Möbelhaus

#3. Es ist ein digitales Schwarze Loch

Es stimmt, dass es dort draußen eine Menge Möglichkeiten gibt seine Zeit totzuschlagen. Facebook allein bietet Seitenweise Spiele und Ablenkungen, die nicht mit produktivem Arbeiten zu tun haben. Ganz zu schweigen von den ganzen Twitter Nachrichten zu „Wie gehts Dir?“

Die Möglichkeit Zeit zu vergeuden ist online immer gegeben. Klare Richtlinien für die Nutzung von online Inhalten können Mitarbeitern in einem Unternehmen helfen sich in die richtige Richtung zu orientieren und die Massen an Ablenkungen zu umgehen.

Einfach ausgedrückt, muss Social Media kein „Schwarzes Loch“ sein. Nur weil es Zeitverschwendung sein KANN, heißt es nicht automatisch, dass es dies auch IST!

#4. Wir habe so schon mehr als genug zu tun

Es stimmt. Wir HABEN zu tun. Aber es hat schon seinen Sinn zu sagen „work smarter, not harder“. Smart zu arbeiten hat auch seine Grenzen. Irgendwann muss man dann Smart auch durch Harte Arbeite ergänzen , um mehr zu erreichen. Damit wird Zeit zur wichtigsten Ressource. Klicken und Scrollen erscheinen nicht gerade als sonderlich produktive Tätigkeiten. Die zeit, die man mit Social Media zubringen kann ist enorm, aber es gibt auch immer eine Möglichkeit effizienter zu arbeiten.

Als BONUS:
Die Möglichkeit für seine Marke eine Präsenz zu schaffen sind beinahe unbegrenzt!

Die Zeit, die Leute mit Social Media zubringen hat sich im letzten Jahren verdreifacht. Das ist eine ziemlich große Leserschaft / Zuschauer, oder nicht? Es gibt kaum etwas sinnvolleres dem Sie sich momentan zuwenden können. Das Internet selbst bietet Ihnen jede Menge Möglichkeiten Informationen zu finden, wie Sie Social Media effektiver und effizienter einsetzen können.

Sie finden Informationen zu Twitter, Facebook auf vielen verschiedenen Blogs. Informieren Sie sich, bevor Sie sich für den Einsatz dieser Anwendungen entscheiden.

Aktuallisiertes Video Social Media Revolution von 2010

Mai 7, 2010

Im meinem Artikel Social Media und Socialnomics: Eine kurze Einführung sind bereits die sehr populären Videos von Eric Qualman zum Thema Social Media und Socialnomics zu sehen.

Am Mittwoch dieser Woche hat Eric nun die aktualisierte Version des Video auf seinem Blog Socialnomics.net veröffentlicht. Es hat Zwar etwas gedauert, biss es auch auf Vimeo zur Verfügung steht, aber jetzt kann man es auch ohne Umwege in Deutschland sehen. Auf YouTube ist es nach wie vor gesperrt.

Social Media Revolution 2 (Refresh)

Social Media und Socialnomics: Eine kurze Einführung

Mai 6, 2010

Immer häufiger werden einem Begriffe wie Facebook, Twitter, Social Media und co. um die Ohren geschlagen. Auch wenn es im Netz jede Menge Informationen dazu gibt fand ich diese nachfolgenden Videos als kleine Einführung sehr anschaulich.
Die Videos stammen von Eric Qualman Betreiber des Blogs Socialnomics.net und Autor von Socialnomics: Wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändern. Hier bringt er seine Ideen zum Ausdruck und zeigt anhand von Fallbeispielen wie American Airlines, Jet Blue, Comcast, etc. auf, wie Social Media gewinnbringend eingesetzt werden kann. Anhand dieser Beispiele legt er dem Leser eine Reihe von Werkzeugen vor, wie auch das eigene Unternehmen von Social Media profitiert.

Social Media Revolution

Social Media ROI: Socialnomics

Inzwischen gibt es eine aktualisierte Video Social Media Revolution (Refresh) vom 05 Mai 2010.

Chris Brogan gibt Tips und Tricks zu Social Media

Mai 6, 2010

Ich bin gestern über eine Serie von kleinen Interviews von SAS mit einem der bekanntesten Social Media Experten, Chris Brogan, gestoßen und möchte diese niemandem vorenthalten. Auch wenn Chris Brogan sehr viele Videos veröffentlicht, finde ich diese sehr informativ und sehenswert.

Egal mit welchen Inhalten sich man bei Chris Brogan beschäftigt, kann man sicher sein, dass man eine Menge an Informationen mitnimmt. Ob Sie nun seine Bücher oder seinen Blog lesen, Sie werden immer gute und nützliche Informationen erhalten. Ich hoffe, dass Sie diese Videos hilfreich finden. Mir hat besonders die gute Qualität und die ruhige Atmosphäre gefallen.

Chris Brogan über Best Practices und seine Erfahrungen in Social Media

Chris Brogan spricht darüber, wie Sie Social Media in Ihrem Unternehmen einsetzen können

Chris Brogan gibt Ratschläge für Marketing Fachleute für den Umgang mit Social Media

Chris Brogan spricht über den Nutzen und die Messbarkeit von Social Media

ssant zu sehen, was Chris Brogan Tag für Tag an Inhalten zu bieten hat. Wenn Sie ihm noch nicht auf Twitter folgen, sollten Sie sich überlegen es zu tun.

Wenn Sie ebenfalls interessante Videos zu Social Media gefunden haben, freue ich mich, wenn Sie mir den Link mit einem kurzen Kommentar hinterlassen. Auch über Kommentar zu den Videos freue ich mich.

5 Unterschiede zwischen Social Media und Social Networking

Mai 5, 2010

Die Unterschiede zwischen Social Media und Social Networking sind gewaltig. Es gibt einige hervorstechenden Unterschiede, die Ihnen dabei helfen diese besser zu verstehen und damit größeren Nutzen für sich und Ihr Unternehmen zu ziehen.

1. Die einfachste Definition
Social Media ist eine Kommunikationsform, die es erlaubt sich Informationen auszutauschen und mit einem großen Publikum zu teilen. Alles was Sie dazu benötigen ist eine Internetverbindung und los geht’s.

Social Networking hingegen ist eine Methode auf andere Leute zuzugehen. Menschen mit gleichen Interessen, Idealen oder Hobbies sammeln sich innerhalb einer community auf einer social networking Webseite und kommen dadurch miteinander in Kontakt.

2. Form der Kommunikation
Social Media ist eher als Kommunikationskanal einzuordnen. Etwa wie das Fernsehen, Radio oder Zeitungen. Social Media ist kein fester Ort, den man aufsuchen kann. Es ist vielmehr ein System, dass Informationen an andere verteilt.

Social Networking hingegen ist Kommunikation miteinander. Je nach Thema, Schwerpunkt und der vorherrschenden Stimmung kommen Menschen zusammen, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Bei Social Networking steht die Unterhaltung miteinander im Mittelpunkt. Dadurch werden neue Beziehung und Kontakte geknüpft.

3. Kapitalrendite
Bei der Nutzung von Social Media ist es häufig sehr schwierig die Kapitalrendite zu bestimmen. Wie soll man der Begeisterung und dem Hype um Ihre Produkte, Dienstleistungen und Marke im Netz eine feste Zahl zuordnen? Natürlich heißt das nicht, das Ihre Kapitalrendite gleich Null ist. Es bedeutet lediglich, dass bei Social Media anders gemessen wird. So kann beispielsweise die tiefe einer Unterhaltung, oder die Inhalte herangezogen werden um die Kapitalrendite zu messen.

Bei Social Networking ist die Kapitalrendite etwas einfacher zu messen. Wenn die Zahl der Besucher Ihrer Webseite stetig zunimmt und Sie Ihr online Netzwerk fleißig immer weiter vergrößern, können Sie dies mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Ihrer online Aktivität zuschreiben.

4. Zeitnahe Reaktion
Social Media ist harte Arbeit und es braucht Zeit. Echte Kommunikation lässt sich nicht automatisieren. Der Aufbau einer interessierten und loyalen Gefolgschaft ist nicht über Nacht zu machen, es sei denn Sie haben bereits ein bekanntes Produkt oder Marke. Social Media ist ein Langzeitprojekt und nicht einfach kurz umgesetzt.

Da es sich bei Social Networking um direkte Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Kontakten handelt, ist diese wichtiger, zielgerichteter und persönlicher. Ihr Netzwerk wächst exponentiell, je mehr Leute Sie kennenlernen. Und Ihnen vorgestellt werden.

5. Um Hilfe bitten
Was Sie bei Social Media auf keinen Fall tun dürfen, ist es Kommentare, Diggs, Stumbles oder andere Daten zu Ihren Gunsten zu manipulieren. Freunde und Bekannte zu bitten die eigenen Produkte/ Marke bringt Ihnen nicht viel und kann Ihnen im Falle, dass es bekannt wird enorm schaden.

Bei Social Networking können Sie ihren Kontakten und Ihrer Gefolgschaft von Ihrem neuen Produkt erzählen und deren Verbesserungsvorschläge erbitten. Die daraus resultierende Unterhaltung kann viele zu loyalen Fans machen. Es lohnt sich also hier Zeit zu investieren.

Social Media und Social Networking haben bis zu einem gewissen Punkt gemeinsame Schnittpunkte, aber es ist wichtig zu wissen, dass sie nicht identisch sind. Mit dem Wissen, dass es sich hierbei um 2 verschiedene Marketingkonzepte handelt sind Sie in der Lage Ihre Produkte / Marke bestmöglich zu platzieren.

5 Wege wie Sie Ihre Mitarbeiter zu Sprechern für Ihr Unternehmen machen

Mai 4, 2010

In letzter Zeit zeichnet sich ein immer stärkerer Trend bei Unternehmen ab, eigene Mitarbeiter als Repräsentanten des Unternehmens in Social Media einzusetzen. Ein Beispiel für diese Orientierung hinzu realen Personen ist die aktuelle Intel Werbung, bei der am Ende eine Gruppe von Intel Mitarbeitern die typische Intel-Melodie singt. Autohersteller wie Renault setzen auf eigene Mitarbeiter, die die Qualität der jeweiligen Bauteile loben. Selbst McDonalds versucht sein Image als Dumping Arbeitgeber mit Mitarbeiter Werbespots zu verbessern.

Warum kommt es zu diesem Trend reale Personen und vor allem echte Mitarbeiter für die Werbung einzusetzen? Es scheint das Unternehmen inzwischen erkannt haben was Ihre Mitarbeiter wirklich wert sind. Sie werden nicht nur bezahlt, um bestimmte Tätigkeiten auszuüben. Im Idealfall sind Mitarbeiter die besten Sprecher für Ihr Unternehmen. Bisher wurden Mitarbeiter eher als zufällige Vermarkter Ihres Unternehmens wahrgenommen. Doch sie mit neuen Methoden und Strategien in Ihre Marketing Aktivitäten einzubinden kann Ihnen helfen Ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen, die Mitarbeiter Loyalität zu steigern und bessere Verkaufszahlen zu erreichen.

Hier sind daher 5 Ideen, wie Sie Ihre neuen Unternehmenssprecher einsetzen können:

  • Finden Sie die Sprecher. Häufig gibt es bereits einige enthusiastische Mitarbeiter, die auf verschiedenen Webseiten und Foren oder Communities über Ihre Produkte und Ihr Unternehmen schreiben. Aber Sie finden diese Mitarbeiter nicht nur im online Bereich. Beachten Sie Kundenbefragungen und die Verkaufszahlen Ihrer Mitarbeiter. Häufig finden Sie die richtigen Leute dort.
  • Bringen Sie die Stimmen Ihrer Mitarbeiter gemeinsam online. Um den größtmöglichen Effekt zu erreichen, sollten Sie versuchen die Stimmen Ihrer Mitarbeiter auf einer gemeinsamen Plattform online zu bringen. Wenn sie auf Twitter sind, sollten Sie sie dazu anhalten ähnliche Twitter Profilnamen zu verwenden z.B. @peteratfirmaxy).
    Dann können Sie Listen mit allen Mitarbeiter anlegen. Sollten Ihre Mitarbeiter nicht online affin sein, können Sie Interviews oder Videos über ihre Arbeit in einem firmeneigenen YouTube Kanal einstellen. Was auch immer Sie tun, sorgen Sie dafür, dass man die STimmen Ihrer Mitarbeiter hört.
  • Erstellen Sie einige grundlegenden Richtlinien. Wenn Sie damit anfangen Ihre Mitarbeiter öffentlich aufzutreten, sollten Sie einige Regeln aufstellen, was erlaubt ist und was nicht. So sollten Sie Transparenz schaffen (es muss klar sein, dass sie bei Ihrer Firma beschäftigt sind) und unangebrachte Themen klar definieren (unbefugte Informationen, Lästern über andere Mitarbeiter, Finanzen). Für Ihren Sektor treffen eventuell noch andere Bereiche zu. Im Laufe der Zeit werden sich diese Herauskristallisieren. Sie müssen klarstellen, dass es Grenzen gibt, die nicht zu überschreiten sind.
  • Teilen muss normale Arbeit werden. Wenn Sie Mitarbeiter haben, die gerne Informationen teilen ist dies natürlich gut. Doch sollten Sie darauf achten, dass mit der zusätzlichen Arbeit, die dieses Teilen mit sich bringt nicht die normale Arbeit leidet. Indem Sie die Arbeit als „Unternehmenssprecher“ in den normalen Arbeitsablauf einbinden, können Sie sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter nicht überlastet sind. Als Belohnung für gute Arbeit können Sie Teilnahmen an Konferenzen, finanzielle Anreize oder Privilegien einsetzen.
  • Helfen Sie Ihren Mitarbeitern andere zu schulen. Wenn Sie begeisterte „Unternehmenssprecher“ haben, sollten Sie versuchen diese auch innerhalb Ihres Unternehmens einzusetzen. Versuchen Sie weitere Mitarbeiter zu inspirieren über Ihre Arbeit zu erzählen. Dies können Sie auf verschiedene Weise erreichen. Durch interne Schulungen oder durch Mentoring Programme. Dadurch finden Sie weitere „Unternehmenssprecher“ und im Idealfall entwickelt sich eine Kultur, in der sich jeder Mitarbeiter als wichtiger Teil des Unternehmens wahrnimmt und Ihr Unternehmen nach außen vermarktet.
  • Die Bedeutung von Social Media für Ihre Webseiten Besucherzahlen

    Mai 3, 2010

    Wo genau liegt der Nutzen von Twitter, Facebook und Co? Viele Unternehmen und Geschäftsführer stellen sich auch heute noch diese Frage. Macht online Marketing wirklich Sinn?

    Die irische Web Analyse Firma Stat Counter hat sich der Frage angenommen und untersucht, woher Besucher einer Webseite tatsächlich kommen. So hat der weltweite Zugriff auf Webseiten im März 2010 mit 48% seinen Ursprung auf Facebook.

    Für Europa ergibt sich ein ähnliches Bild.

    Webseiten Zugriffe in Europa nach Ursprung

    Webseiten Zugriffe in Europa nach Ursprung


    Wie in der Grafik zu sehen ist, liegt auch in Europa Facebook als Ursprung von Webseiten Zugriffen deutlich vorne. Hier spiel im März 2010 Facebook eine noch bedeutendere Rolle als im weltweiten Vergleich. 58,7% der Webseiten Aufrufe kommen von Facebook.

    Auf StumbleUpon entfallen 13,04%
    Auf YouTube entfallen 8,55%
    Auf Twitter entfallen 8,35%

    Die Daten beruhen auf 13 Milliarden Page Views innerhalb des StatCounter Netzwerks der Mitgliedsseiten.

    Dies sollte ein guter Wink sein, dass Sie auf Ihren Webseiten Share Links einfügen sollten, damit Ihre Inhalte so gut wie möglich verbreitet werden können. Besucher auf Ihre Seite zu bekommen ist selbstverständlich nur ein Teil einer online Marketing Strategie. Diese Besucherzahlen auch in neue Kunden umzuwandeln muss ebenfalls Ihr Ziel sein.

    Haben Sie in letzter Zeit nachgeprüft wo die Besucher Ihrer Webseite herkommen? Haben Sie Ihre online Marketing Strategie dadurch verändert?

    Wie Sie auf Twitter Ihr Netzwerk erweitern

    Mai 3, 2010

    Für neue Nutzer von Twitter stellt sich die Frage, was mehr Bedeutung und Nutzen bringt. Schnell viele Follower aufbauen, oder langfristig Verbindungen aufbauen und Follower finden, die über gegenseitigen Nutzen aufgebaut wurden?

    Quantität oder doch besser Qualität?

    Fangen wir mit Quantität an:

    Es gibt für Twitter einige Möglichkeiten seine Zahl an Followern schnell zu erweitern.

  • Nutzen Sie einen Service, der Ihnen direkt einige tausend Follower bringt. Diese sind sowohl kostenpflichtig, als auch kostenlos zu haben.
  • Folgen Sie rein zufällig jedem und jeder auf Twitter, in der Hoffnung, dass diese Ihnen auch folgen. Auf Twitter scheint sich die Sitte etabliert zu haben, dass es höflich ist jemandem zu folgen sobald dieser einem selbst folgt.
  • Nutzen Sie online Werkzeuge, um gezielt Profile zu identifizieren, die „auto-follow“ aktiviert haben. Damit werden Nutzer, die Ihnen nicht mehr folgen automatisch auch mit „un-follow“ bestraft.
  • Nun zur Qualität

    Wenn es darum geht qualitative hochwertige Follower zu rekrutieren gibt es ebenfalls einige Methoden:

  • Nutzen Sie Verzeichnisse, um gezielt für Sie interessante Twitter „tribes“ zu identifizieren. Indem Sie sich in diesen Verzeichnissen registrieren können Mitglieder Sie schnell finden.
  • Finden Sie Tweets und Twitter Profile, die sich über Ihr Thema unterhalten. Listen können hierbei helfen.
  • Hören Sie zu was in Ihrem Sektor wichtig ist und erstellen Sie Tweets zu diesen Themen. Je mehr Informationen SIe bieten, desto wichtiger werden Ihre Tweets für andere und SIe werden zietiert und „retweetet“.Mit Social Mention, Google Reader oder Social Oomph können Sie Ihre Horchstation erstellen.
  • Auf diese Wiese wird Ihre Twitter Gemeinde nicht sofort riesig, aber Sie können nach und nach eine interessierte und zielgerichtete Gefolgschaft aufbauen. Wichtig bei einer qualitativ orientierten Gefolgschaft ist es, dass Sie den sozialen Aspekt nicht vergessen. Kümmern Sie sich um deren Belange und interagieren und kommunizieren Sie mit Ihren Followern. In meinen Augen ist eine Qualitative Gefolgschaft wichtiger als eine quantitative.

    Am Ende ist es bedeutungslos wie viele Kontakte und Follower Sie auf Facebook oder Twitter haben, wichtig ist es dass man Ihnen zuhört. Nur dann können Sie auch etwas bewegen.

    6 Gründe warum Sie keinen Erfolg mit Social Media haben

    April 28, 2010

    Ihnen ist bewusst, dass in Social Media eine Menge Potential steckt, doch gelingt es Ihnen trotz aller Bemühungen nicht dieses Potential für sich zu nutzen. Wo liegen die Fehler und was können Sie tun, um erfolgreich zu werden?
    Im folgenden werde 6 Gründe aufgelistet, warum KMUs häufig an Social Media scheitern und was Sie dagegen tun können.

    Sie haben keine Strategie. Vermutlich einer der wichtigsten Gründe warum KMUs im Umgang mit Social Media so wenig Erfolg haben. Sie haben sich in Social Media gestürzt, ohne sich vorher eine klare Strategie und Ziele definiert zu haben. Social Media ist vielleicht ein neues Phänomen, aber es ist immer noch ein Marketing Werkzeug. Bevor Sie sich also Hals über Kopf hineinstürzen, nehmen Sie sich Zeit, um eine Strategie auszuarbeiten, Ihre Ziele zu definieren, Ihre Vorgehensweise zu klären, und Ihre Meilensteine für die Erfolgsmeldung festzulegen. Ein Marketing Werkzeug zu verwenden, ohne eine Vorstellung zu haben, warum Sie es nutzen ist ein Grant für einen Fehlschlag. Entwickeln Sie eine Strategie BEVOR Sie anfangen sie umzusetzen.

    Sie haben keine guten Inhalte. Ein großes Problem. Wenn es Ihnen schwerfällt mit Social Media Leute zu erreichen und mit Ihnen zu kommunizieren, liegt dies vermutlich daran, dass Sie keine Inhalte haben, die Reaktionen von anderen Leuten hervorrufen. Inhalte umfassen bei Social Media alles von Ihren Tweets, Status Meldungen bis hin zu Ihren Blogeinträgen. Es ist egal wie nett oder hilfsbereit Sie online sind, wenn Sie nur Inhalte von geringem Interesse veröffentlichen. Niemand wird sich für diese oder Ihre Marke begeistern. Nutzen Sie Werkzeuge wie Quarkbase oder Daily RT, um zu sehen welche Inhalte Ihre Konkurrenten veröffentlichen. Mit Google’s Keyword Research Tool oder Google Trends können Sie überprüfen wonach Leute im Netz suchen.

    Sie richten sich an die falsche Zielgruppe. Kunden mit Social Media zu finden bedeutet nicht ein Profil auf der erfolgreichsten Seite einzurichten und abzuwarten. Es bedeutet, dass Sie die Seite finden müssen wo IHRE Kunden sich über Ihre Thematik und Produkte unterhalten. Das setzt voraus, dass Sie wissen wo Ihre Kunden sich im Netz aufhalten. Es ist uninteressant das Facebook fast 500 Millionen Mitglieder hat, wenn sich Ihr Zielpublikum auf Schoenen-dunk.de aufhält oder im schlimmsten Fall gar nicht online ist. Mit Google Analytics können Sie nachprüfen von welchen Seiten Besucher Ihrer Seite kommen. Oder Sie werden kreativ und FRAGEN Ihre Kunden welche sozialen Netzwerke sie nutzen und verbinden sich dort mit ihnen.

    Die falschen Leute tragen die Verantwortung. Ein Großteil Ihres Erfolgs mit Social Media hängt von der Person ab, die für Ihre Social Media Engagement die Verantwortung trägt. Erfolgreiche Marken sind meist persönlich, bescheiden und haben Spaß daran sich mit anderen zu unterhalten und zuzuhören. Wenn weder Sie noch jemand aus Ihrem Unternehmen diese Person sind, haben Sie eventuell Probleme Aufmerksamkeit zu generieren. Kunden können es sehr gut einschätzen, ob ein Mitarbeiter Spaß daran hat sich um andere zu kümmern und sich mit ihnen zu unterhalten, oder nicht. Wenn Sie solch einen Mitarbeite nicht haben, sollten Sie darüber nachdenken jemand mit dieser Eigenschaft einzustellen, oder sich an ein Social Media Marketing Agentur zu wenden.

    Sie hören nicht zu. Es gibt zwei verschieden Typen von Unternehmen in Social Media. Die, die zuhören und die, die verkaufen. Unternehmen die sich nur um letzteres kümmern haben Probleme Aufmerksamkeit zu bekommen. Man kann Social Media zwar dazu nutzen gezielt Produkte zu verkaufen, doch muss man vorher eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Sie müssen wissen wer sie sind, was sie brauchen und ihnen dann etwas anbieten das für sie einen Mehrwert hat. Dies ist einer der Hauptunterschiede, die man bei erfolgreichen und erfolglosen Facebook Fan Pages sehen kann. Erfolgreiche Pages sind in der Lage, die persönliche Beziehung, die zum Kunden aufgebaut wurde dazu zu nutzen den Kunden etwas zu verkaufen, dass diese tatsächlich nachfragen. Dies können sie, weil sie ihren Kunden zuhören. Sie setzen Twitter Search und Social Mention ein, um sich in Echtzeitkommunikation einzuschalten. Sie durchforsten Facebook Seiten nach ihren Marken und reagieren in Echtzeit darauf. Social Media gibt Ihnen die Möglichkeit auf Ihre Kunde zuzugehen und sofort zu reagieren.

    Sie spielen nur damit herum. Wenn Sie 20 Euro für einen TV Werbespot ausgeben, rechnen Sie nicht damit, dass er Scharen von neuen Kunden anlockt. Sie setzen TV ja nicht wirklich ernsthaft als Mittel ein, sondern spielen nur damit herum. Wenn Sie nicht in Social Media investieren werden Sie auch keinen Erfolg haben. Genau hier befinden sich im Moment viele KMUs. Sie spielen mit Social Media herum, aber sie investieren nicht. Sie stellen niemand an die Aufgabe zu übernehmen und investieren in keine Kampagnen.

    Prüfen Sie Ihre Social Media Kompetenz

    März 30, 2010

    Mit der zunehmenden Bedeutung von Social Media für große und kleine Unternehmen stellt sich auch die Frage nach den Fähigkeiten, die eine Person mitbringen sollte, um erfolgreich den Einsatz von Social Media durchzuführen. Die ausgearbeitet Liste kann man vielleicht als Mindestanforderung für einen Social Media Berater verstehen. Selbstverständlich ist die Liste nicht vollständig und kann beliebig ergänzt werden. Für Beiträge und Ideen bin ich daher sehr dankbar.
    Testen Sie Ihr Social Media Wissen

    Aber wenn man auf die meisten der Fragen eine positive Antwort geben kann, ist man durchaus in der Lage einem Unternehmen beim Umgang mit Social Media zu helfen.

    1. Haben Sie verstanden, wie sich Social Media in die bestehende Marketing Strategie und Planung eines Unternehmens einbinden lässt, unabhängig in welcher Branche dieses tätig ist?

    2. Können Sie eine durchdachte Strategie für den Einsatz von Social Media für ein Unternehmen erarbeiten?

    3. Übernehmen Sie die Verantwortung für die Qualität der Social Media Planung, Strategie und Dienste, die Sie Ihren Kunden bieten und für die Kundenzufriedenheit?

    4. Können Sie Social Media Strategien entwickeln, die zusätzliche Einnahmen generieren?

    5. Können Sie Social Media Aktivitäten für Ihre Kunden übernehmen? Strategieentwicklung, Ausrichtung und Ausführung und Messung der Aktivitäten und ihrer Auswirkungen?

    6. Können Sie eine Methode ausarbeiten, die Ressourcenplanung, Organisation, Prozesse und Erfahrungen umfasst und sich auf beliebige Marketing Maßnahmen anwenden lässt?

    7. Können Sie Chancen für den Einsatz von Social Media erkennen und definieren, wie das Unternehmen sie in Einklang mit bestehenden digitalen Marketing Aktivitäten und Zielen einbinden kann?

    8. Können Sie mit verschiedenen Abteilungen zusammenarbeiten und notwendige Schulungen erkennen, planen und durchführen?

    9. Können Sie Chancen erkennen und nutzen, um talentiertes Personal für Ihren Social Media Einsatz zu rekrutieren?

    10. Können Sie die Auswahl, Bildung und den Erhalt einer Social Media Abteilung leiten? Wissen Sie worauf es dabei ankommt?

    11. Sind Sie in der Lage, die Verantwortung, Aufgaben und Fähigkeiten zu bestimmen, die Sie für das Erweitern Ihres Social Media Engagements benötigen?

    12. Wissen Sie wie man in verschiedenen Branchen die Trends im Auge behält und sich in Abstimmung mit dem Management auf kommende Veränderungen vorbereitet? Und das Unternehmen / Ihre Abteilung entsprechend erfolgreich ausrichtet?

    13. Können SIe mit anderen Social Media Experten Erfahrungen austauschen, und daraus eine Dokumentation für den erfolgreichen Umgang und die Strategieentwicklung mit Social Media erstellen?

    14. Können Sie Abteilung übergreifend Mitarbeiter motivieren sich mit Social Media auseinander zu setzen und Erfahrungen auszutauschen?

    15. Können Sie sich als erster Ansprechpartner für Fragen zu Social Media vorstellen? Würden Sie das wollen?

    16. Wären Sie ein glaubwürdiger Sprecher über Social Media bei einer Branchenveranstaltung?

    17. Können Sie die Aufmerksamkeit für die Aktivitäten des Unternehmens im Social Media Bereich innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens erhöhen?

    18. Können Sie Kunden und interne Führungskräfte über die Durchführung und Chancen von Social Media Aktivitäten beraten und überzeugen?

    19. Können Sie die richtigen Systeme zur Messung von Social Media nennen? Die Beurteilung bestehender Technologien, verfügbarer Lösungen auf dem Markt und Partnerschaften mit Händlern?

    20. Können Sie eng mit verschiedenen Abteilungen zusammenarbeiten, um Kunden eine ganzheitliche Lösung zu gewährleisten?

    21. Können Sie zur Gewinnung neuer Aufträge mit Ihren Social Media Strategien und Lösungen beitragen? Könnten Sie einem Kunden Social Media verkaufen?

    22. Sind Sie in der Lage Beziehungen zu Führungskräften Ihrer Kunden aufzubauen? Fällt Ihnen Plaudern leicht?

    Wie bereits erwähnt, ist die Liste keinesfalls vollständig. Da sich Social Media immer weiter entwickelt und es sich immer wieder zeigt, dass Social Media sich für verschiedenste Zwecke einbinden lässt, werden sich automatisch immer neue Fragen ergeben.
    Als Orientierung für die Personal Auswahl und eigene Evaluierung sollten diese Punkte jedoch ausreichen.